Übertragungen, Herausgaben, Essays


Vorbemerkung

Die hier vorgestellten Übersetzungen von Büchern und Gedichten habe ich im wesentlichen in den siebziger und achtziger Jahren des 20ten Jahrhunderts verfertigt. Die Anlässe dafür waren verschieden; wo ich meinte, darüber etwas sagen zu müssen, habe ich das in den Vorbemerkungen zu dem jeweiligen Text getan.

Die beiden Gedichtbände von Kommerell und Der Steinpfad von Loerke sollten den Auftakt einer Reihe von Veröffentlichungen in digitaler Form bilden, die sich vergessenen, vernachlässigten oder nicht mehr im Buchhandel erhältlichen Büchern bzw. Dichtern widmet. Inzwischen gibt es eine Reihe von Internetseiten mit ähnlichem Anliegen. Dazu kommt, daß durch meine Arbeit an der digitalen Ausgabe der Werke von Konrad Weiß alles andere in den Hintergrund gedrängt wurde bzw. liegen geblieben ist. Diese Reihe wird also vermutlich nicht fortgeführt.

Meine Anthologie Gedichte über Blumen habe ich Mitte der achtziger Jahre zusammengestellt; sie erschien zuerst 1994 in wenigen Exemplaren als Privatdruck. Von den unter „Essays zur Literatur“ versammelten Versuchen sind die beiden ersten im Zusammenhang mit dieser Anthologie entstanden. Der dritte, Das Ringen nach Worten, war ein Nebenprodukt meiner Gedichtübertragungen.

 

Noch eine Bitte und ein Hinweis. Obwohl ich alle hier wiedergegebenen Texte mehrfach geprüft habe, kann ich nicht ausschließen, daß mir nicht doch hier und da ein Fehler entgangen ist. Daher wäre ich dankbar für jeden Hinweis auf etwaige weitere Fehler, die ich übersehen habe.

Was die Rechtschreibung und Zeichensetzung betrifft, so ist mir nicht entgangen, daß sie in verschiedenen Texten teilweise recht unterschiedlich gehandhabt werden. Diese Unterschiede geben verschiedene Stadien meiner persönlichen "Rechtschreibreform" wieder, wie sie sich über die Jahre entwickelt hat. Wie man sieht, tendierte ich zeitweise zu gemäßigter, dann zu radikaler Kleinschreibung, zeitweise zu vereinfachter, dann wieder mehr normgemäßer Zeichensetzung. Mittlerweile ist mir das Thema nicht mehr sonderlich wichtig, daher möchte ich mir nicht die Mühe machen, Rechtschreibung und Zeichensetzung zu vereinheitlichen. Sprache kommt von sprechen, und ob eine Lautfolge nun mit großen oder kleinen Anfangsbuchstaben, mit vielen oder wenigen Kommata, in lateinischen oder griechischen Zeichen notiert wird, ist wirklich nebensächlich. Texte, die nicht von mir stammen und nicht von mir übersetzt sind, werden immer in der Orthografie des Originals wiedergegeben.

 

August 2005
Angepasst im Juli 2016
Überarbeitet und ergänzt im Februar 2018

Wilfried Käding